WM 2010 Spielorte und Stadien
Johannesburg
Soccer City Stadium, Johannesburg
Johannesburg, die den meisten Einwohner als "Jozi" bekannt ist, ist die grösste Stadt Südafrikas und das Wirtschaftszentrum des Landes. Massnahmen um die hohe Kriminalität einzudämmen zeigen erste Wirkung.
Das neu gebaute Soccer City-Stadion, das als Herz des südafrikanischen Fussballs angesehen wird, wird die ersten und letzten Spiele der Weltmeisterschaft führen. Das Stadiondesign wurde hauptsächlich durch die Form eines traditionellen afrikanischen Kochtopfs, einem „Calabash", inspiriert. Jetzt darf sich das Stadion einer erhöhten Kapazität von insgesamt 94'000 Plätze erfreuen.
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Cape Town
Green Point Stadium, Cape Town
Als Mutterstadt bekannt beinhaltet Kapstadt des südafrikanische Parlament. Der Horziont wird durch den Berg Table Mountain dominiert und wird als Touristenattraktion nur von der einheimischen wild lebenden Tiere konkurrenziert.
Cape Town Stadion. Das Stadion von Kapstadt wurde im Dezember 2009 fertiggebaut und besitzt eine Sitzkapazität von insgesamt 68'000. Acht Spiele werden hier stattfinden, davon sogar ein Halbfinale.
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Pretoria
Loftus Versfeld Stadium, Pretoria
Die administrative Hauptstadt Südafrikas wird durch wunderschöne Regierungsgebäuden und altbewährte burische Agrartraditionen geprägt. Viele der heutigen Bevölkerung sind jetzt Sotho oder Ndebele und im Jahr 2000 wurde die Stadt in die Tshwane Metropolition Municipality eingegliedert.
Das Loftus Versfeld-Stadion ist der Heimatort von zwei der grössten Fussballclubs und einer Rugby-Mannschaft der Gegend. Die erste Sportveranstaltung fand vor über 100 Jahren statt und das Stadion wurde mehrfach ausgebaut. Die Sitzkapazität beträgt 50'000.
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Port Elizabeth
Nelson Mandela Bay Stadium, Port Elizabeth
Port Elizbath wurde ein Teil der neubenannten Nelson Mandela Bay Metropolitan Municipality (Deutsch: Stadtgemeinde) im Jahr 2000. Die Gegend hat mit einem sehr aktiven Hafen, dem Zentrum der südafrikanischen Autoindustrie sowie 40 Kilometer wunderschönem Strand viel zu bieten.
Das neue Nelson Mandela Bay-Stadion ist das erste Stadion der Ortschaft, der sich ausschliesslich dem Fussball hingibt. Acht Spiele werden dort stattfinden, darunter das Entscheidungsspiel für die letztendliche Drittplatzierung. Die Kapazität entspricht 45'000 Plätze.
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Durban
Durban Stadium, Durban
Durban ist der grösste logistische Containerhafen Afrikas und ein Touristenzentrum, dessen Strände im Durchschnitt während 320 Tage in der Sonne baden dürfen.
Das neue Moses Mabhida-Stadion wurde nach einem ehemaligen Anführer der kommunistischen Partei Südafrikas benannt. Es werden hier sieben WM-Spiele stattfinden, davon auch ein Halbfinale. Mit einer Kapizität von 70'000 besitzt das Stadion eine ganz besondere Attraktion: Eine Gondel, die sich über eine 350 Meter langen Bogen bewegt und gewissen Zuschauern eine spektakuläre Sicht des Spielgeschehens ermöglicht.
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Rustenburg
Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
Rustenburg ist die am schnellsten wachsende Stadt Südafrikas. Es befindet sich in einer Region, die als Platinmekka verstanden wird. Ein grosser Teil des Landes liegt im Besitz eines Stammes, die den Namen „Royal Bafokeng Nation" trägt und somit zu den reichsten Stämmen zählt.
Das Royal Bakofeng-Stadion, welches 1999 eröffnet wurde und vollständig von der Bakofeng-Gesellschaft finanziert wurde, befindet sich im Dorf Phokeng, etwa 10 Kilometer von Rustenburg entfernt. Mit einer Kapazität von 42'000 wird das Stadion fünf Spiele der ersten Runde und ein Spiel der zweiten Runde führen.
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Polokwane
Peter Mokoba Stadium, Polokwane
Die Hauptstadt der nördlichsten Provinz Südafrikas und eines der am schnellsten wachsenden Städte in der südlichen Hemisphäre. Polokwane ist das Wirtschaftszentrum von Limpopo und wird von fruchtbarem Agrarland umschlossen.
Das neue Peter Mokaba-Stadion wurde nach einem lokalen Helden des Apartheidkampfs benannt. Das Stadiondesign wurde durch den örtlichen Baobabbaum geprägt, der überall in der Region zu sehen ist. Das Stadion besitzt eine Kapazität von 45'000.
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Mangaung / Bloemfontein
Free State Stadium, Mangaung / Bloemfontein
Während Mangaung „den Ort der Geparden" in der Sesotho-Sprache bedeutet, bedeutet Bloemfontein auf Holländisch „Blumenberg". Die Doppelgemeinde, die seit dem Jahr 2000 besteht, ist zudem der Sitz des Obersten Gerichts.
Das Free State-Stadion führt Rugby- und Fussballspiele seit 1952 und ist das Heimstadion der Bloemfontein Celtics. Eine zweite Sitzlage wurde eingebaut, was die Kapazität des Stadions auf 48'000 erhöhte.
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Johannesburg
Ellis Park Stadium, Johannesburg
Johannesburg, die den meisten Einwohner als "Jozi" bekannt ist, ist die grösste Stadt Südafrikas und das Wirtschaftszentrum des Landes. Massnahmen um die hohe Kriminalität einzudämmen zeigen erste Wirkung.
Das Ellis Park-Stadion besitzt eine Kapazität von 62'000 und führte das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft 1995, wo auch Südafrika gewinnen konnte. 2001 ereignete sich ein wilder Ansturm während einem Spiel der Orlando Pirates gegen den erzverfeindeten Kaizer Chiefs, bei der 42 Menschen ums Leben kamen.
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Nelspruit
Mbombela Stadium, Nelspruit
Nelspruit ist das Zentrum der einhemischen Zitrusfruchtindustrie und eine Destination für Touristen, die den Kruger Nationalpark besuchen wollen. Auch kommen Leute aus Mozambique und Swaziland zum Einkaufen nach Nelspruit.
Die Weltmeisterschaft gab Nelspruit einen Veranstaltungsort, der den besten Sportsereignissen würdig ist. In Siswati, eines der 11 offiziellen Landessprachen Südafrikas, bedeutet Mbombela „viele Leute in einem kleinen Ort", obwohl das Stadion mit einer Kapazität von 46'000 eine respektable Grösse besitzt. Die 18 Dachstützleisten des Stadions sehen wie Giraffen aus, was Fans an die Nähe zum Kruger Nationalpark erinnern soll.
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