Im WM-Jahre hat Clint Eastwood einen Film zum südafrikanischen Sieg in Johannesburg herausgegeben. Dabei handelte es sich um den Rugby-Sport und es ist unwahrscheinlich, dass Eastwood zurückkehren wird um Jacob Zuma zu filmen, wenn er den WM-Pokal Aaron Mokoena übergibt, wie Nelson Mandela es Francois Pienaar in 1995 übergab. Einige schwache Gastgebernationen, z.B. Südkorea (2002) oder Mexiko (1986), könnten die gegenwärtigen Erwartungen verfärben, aber leider fehlen Südafrika die Fussballspieler, welche das Land zum Sieg verhelfen könnten, was mit Rugby und Cricket zu den gängigen Landesportarten gehört. Trotzdem werden sie eine grosse Menge Zuschauer anziehen. So kamen z.B. 50'000 Menschen, um das Freundschaftspiel gegen Namibien beizuwohnen. Sie erhoffen sich einen Sieg wie 1996 als sie den African Cup of Nations gewannen. Falls ihnen der Sieg über Mexiko gelingt, könnten sie mit Carlos Alberto Parreira das nötige Momentum aufbauen um einen lang ersehnten Siegeszug erleben.
Der Weg nach Südafrika
Als Gastgeberland musste sich Südafrika nicht qualifizieren, denn sie hätten es sonst vielleicht nicht geschafft. Sie konnten sich nicht für das diesjährige African Cup of Nations qualifizieren und fünf der sechs Qualifikationsspiele führten lediglich zu einem Tor. Obwohl sie es auf eigenem Boden im letzten Jahr in die Halbfinale des Confederations Cup schafften, müssten sie dafür lediglich über Neuseeland siegen. Die Freundschaftsspiele, seitdem Parreira die Führung übernahm haben mit drei Unentschieden und einem Sieg niemanden gross beeindruckt. Der Trainer hofft, dass das Training in Camps zu Hause und in Brazilien und Deutschland sich bald auszahlt.
Die Spielmacher
Carlos Alberto Parreira Nachdem er Brasilien 1994 zum Sieg verholfen hatte, versteht er was es so für einen WM-Sieg alles braucht. Parreira hat auch den einmaligen Erfolgsausweis, fünf verschiedene Nationen zum WM-Final zu führen, anfänglich mit Kuwait (1982), den Vereinten Arabischen Emiraten (1990), Saudiarabien (1998) und Bafana Bafana. Er wurde auserwählt um Südafrika zum Sieg zu verhelfen, kündigte aber im Jahr 2008, um sich um seine kranke Frau in Brasilien kümmern zu können. Seine Wiederanstellung im November hat nicht zu einer plötzlichen Leistungserhöhung geführt, aber er wird wohl nicht während des Turniers gefeuert werden, wie er dies mit Saudiarabien 1998 erlebte.
Der Trainer
Aaron Mokoena (Portsmouth) Som del af en klub med rod i administrationen og som nogle gange betaler sine spillere for sent, har han ikke ligefrem haft de bedste forberedelser til VM. Med det sagt, så er der dog store forventninger til at Bafana Bafanas kaptajn (kendt som "Mbazo" eller på dansk "Øksen") vil dominere på midtbanen. ~
Peter Tsepo Masilela (Maccabi Haifa) Han er en af Sydafrikas helt store succeshistorier fra sidste års Confederations Cup. Masilela vil bringe sin erfaring fra Champions League med til den sydafrikanske trup. Masilela er altså en af de helt store sensationer i afrikansk fodbold, og er helt sikkert en spiller det bliver spændende at følge. ~
Siboniso Gaxa (Mamelodi Sundowns) En forsvarsspiller som aldrig er blevet fristet til at spille uden for landets grænser. Gaxa har en stor fordel over konkurrenten Benni Mccarthy, fordi han spiller regelmæssigt på sit hold. At han er den mest aktive spiller af de 2 er altså en vigtig fordel, som Perreira umuligvis vil ignorere når startopstillingen offentliggøres.
Geschichte
World Cup: Group stages 1998, 2002
Confederations Cup: semi-finalists 2009
Africa Cup of Nations: winners 1996, finalists 1998
Analyse
Carlos Alberto Parreira behält die Franzosen im Auge. Nachdem Saudiarabien 4-0 in Paris verloren hatte wurde er als zum zweiten Mal in der Geschichte des Fussballs während eines Turniers gefeuert. Acht Jahre später während seiner Trainerzeit bei Brasilien haben die Franzosen ihn in einem Vierteilfinalspiel in Frankfurt wieder geschlagen. Südafrikas letztes Gruppenspiel, und vielleicht ihr letztes WM-Spiel des Jahres, stellt sie gegen Frankreich in Bloemfontein. Sollte man mehr als ein ledigliches unentschieden verlangen, wird es ein steiniger Weg für Bafana Bafana. Dennoch ist es das Eröffnungsspiel gegen Mexiko in Soccer City, das den Schlüssel zum südafrikanischen WM-Fortschritt ausmacht. Sollte Südafrika daraus als Sieger hervorgehen, werden sie das Momentum besitzen, einige Kommentatoren zu überraschen.
Urteil
Mannschaft: 2/5
Ehrlich gesagt ist die Aufstellung einfach nicht gut genug und das Verhältnis von einheimischen und ausländischen Spielern könnte sich stark verändern, falls der erhoffte Erfolg nicht eintrifft.
Trainer: 4/5
Der südafrikanische Fussballverband kann weder Perreiras Erfahrungschatz noch seinen Lebenslauf anzweifeln. Obwohl er seit langer Zeit als Trainer designiert wurde, der Südafrika ins Turnier führen sollte, ist seit seiner Anstellung kaum etwas ermutigendes passiert.
Angriff: 2/5
Durch die Abwesenheit von Benni McCarthy, der Perreira als überflüssig bezeichnete, ist in Sachen Angriff ein Manko an Talent ersichtlich. Als ihnen die Qualifikation für den African Cup of Nations nicht gelang, konnten sie lediglich Guinea besiegen.
Verteidigung: 2.5/5
Parreira wurde für seinen vorsichtigen Trainerstil bei Brasilien schon kritisiert, aber die Mannschaft bietet ihm mit einer starken Viererverteidigung und einem defensiven Mittelfeld zumindest die Möglichkeit zur Vorsicht berechtigt zu sein. Bei dieser Verteidigung ist Fleisch am Knochen zu sehen.